Für Eltern
Was du erkennen, tun und fragen kannst – wenn du dir Sorgen machst.
Warnsignale, die du ernst nehmen solltest
- •Kopf- und Bauchschmerzen
- •Leistungsabfall in der Schule
- •Schlafstörungen
- •Wutausbrüche zu Hause
- •Schulvermeidung (will nicht zur Schule gehen)
- •Internetsucht oder ständiges Handy-Checken
Das können Anzeichen sein, müssen es aber nicht. Es kann auch an der Pubertät liegen.
Gesprächshilfen
Wie starte ich das Gespräch?
Nicht mit „Was ist passiert?" – das erzeugt Druck. Besser: „Ich habe das Gefühl, irgendetwas macht dir gerade zu schaffen. Ich höre zu, wenn du magst."
Mein Kind sagt, es ist alles okay.
Oft schützt es dich oder schämt sich. Bleib präsent: „Du musst mir heute nichts sagen – aber ich bin da, wenn du willst."
Wann soll ich die Schule informieren?
Sobald du ein konkretes Muster erkennst oder dein Kind sich selbst gefährdet fühlt. Du kannst auch erst mit dem Schulsozialarbeiter sprechen, ohne den Namen deines Kindes zu nennen.
Was tun bei Cybermobbing?
- 1.Screenshots sichern – mit Datum und sichtbarem Absender
- 2.Nicht löschen, bevor Beweise gesichert sind
- 3.Das Kind nicht auffordern, zu antworten
- 4.Auf der Plattform melden und die Person blockieren
- 5.Schulsozialarbeit oder Vertrauensperson informieren
- 6.Im ernsteren Fall: Anzeige bei der Polizei ist möglich
Vorfall strukturiert dokumentieren
Wenn du eine Situation beschreiben möchtest, ohne dein Kind direkt einzubeziehen:
Meldung für mein Kind abgeben